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Spamfilter

Der Spamfilter auf systemausfall.org wird nicht automatisch aktiviert. Wenn du viele ungewollte Mails erhältst, empfehlen wir dir, ihn anzuschalten. Bei aktiviertem Spamfilter kann es zu Verzögerungen bei der Mailzustellung kommen. In Ausnahmefällen bis zu 30 Sekunden. Eine 100% genaue Erkennung gibt es nicht. Meist ist es sinnvoller, ein paar unerkannte Spam-Mails per Hand zu löschen, als auch nur eine einzige erwünschte “Ham”-Mail aufgrund des Spamfilters aus den Augen zu verlieren.

Funktionsweise

Jede eingehende E-Mail wird automatisch untersucht und von Spamfilter nach definierten Kriterien bewertet. Das Ergebnis dieser Bewertung ist eine Punktzahl, die die Wahrscheinlichkeit angibt, ob es sich bei der E-Mail um Spam handelt. Die Punkzahl wird anschließend in die Kopfzeilen der E-Mail eingetragen. Du kannst dadurch per Filter die Angaben in den Kopfzeilen auslesen und deinem Mailprogramm mitteilen, was es mit der E-Mail anstellen soll.

Der Mailheader von als Spam markierten E-Mails wird um einige Zeilen erweitert, die z.B. so aussehen:

X-Spamd-Bar: +++++++
X-Spam-Level: *******
X-Spam-Status: Yes, score=7.40
X-Spam-Status: Yes

E-Mails mit einer sehr hohen Punktzahl werden vom Mailserver automatisch geblockt, so dass sie erst gar nicht in dein Postfach zugestellt werden.

Spamfilter aktivieren

Dein Spamfilter lässt sich über unsere Webmail-Programme aktivieren. Im Grunde erstellst du eine Filter-Regel. Dies kannst du in den jeweiligen Einstellungen des Webmail-Programmes vornehmen. Am einfachsten geht dies mit SOGo. Öffnen die Einstellungen über das Zahnrad-Symbol:

Einstellungen in SOGo öffnen
Einstellungen in SOGo öffnen

Erstelle nun einen neuen Filter über E-Mail –> Filter –> Filter erstellen:

Einen neuen Filter erstellen
Einen neuen Filter erstellen

Du kannst den Filter für einen oder mehrere der oben vorgestellen Mailheader erstellen. In diesem Beispiel haben werden alle E-Mails in das Spam-Verzeichnis verschoben, die einen Mailheader X-Spam-Status: Yes tragen.

Vermeidung von Spam

Spammails sind ein Übel, dessen Lösung viel weitere Kreise ziehen muss, als ein gut konfigurierter Spamfilter. Nach Schätzungen zählen heute mehr als 80% der weltweit verschickten Mails als Spam. Spam verursacht Kosten und solange gut zahlende Kunden nicht muckieren, freuen sich Anbieter von Übertragunswegen über den zusätzlich entstandenen Traffic. Auf eine grundsätzliche Lösung hoffen bringt hier wenig. Nichtzuletzt gibt es keine allgemeingültige Regel, ab wann eine Mail als Spam zu bezeichnen ist. Aber es gibt ein paar Dinge, die du konkret tun kannst um den Spammern die Arbeit zu erschweren und damit weniger lukrativ zu gestalten.

Versende keinen Spam

Dieser Tipp klingt zuerst vielleicht blöd. Aber Spam wird in der Regel über sog. Botnetze verschickt. Botnetze sind zigtausende von gehackten (meist Windows) Rechnern. die im Hintergrund und außerhalb deiner Kontrolle Spammails versenden. Im schlimmsten Fall merkst du gar nicht, dass der Rechner an dem du sitzt, selbst als Spamschleuder agiert. Sichere deinen Rechner deswegen so gut es geht ab!

Veröffentliche deine Email-Adresse nicht

Die Veröffentlichung deiner Email-Adresse auf einer Webseite ist wahrscheinlich der schnellste Weg, einen kontinuierlichen Spam-Fluss in Richtung deines Postfachs zu erzeugen. Maskiere deine Email-Adresse (z.B. “ursula /at/ example.org”) oder bette sie in den Textfluss ein (“ursula bei example.org”), auf dass Menschen sie lesen können, Software dagegen darüber hinweggehen wird.

Gib deine Email-Adresse nicht an Organisationen, denen du nicht vertraust

Lies die Datenschutzerklärungen von Diensten und verwende gegenüber nicht-vertrauenswürdigen Datenaufbewahrern nicht deine private Email-Adresse. Für viele Zwecke genügen auch Wegwerf-Adressen, wie beispielsweise anonbox.net.

Leider gehört der Verkauf von Adressdaten zum Geschäftskonzept vieler Anbieter im Internet. In anderen Fällen manchmal gehen die Leute auch einfach nur nicht sorgfältig genug mit deinen Daten um, auf dass sie ungewollt in die Hände Dritter fallen.

Antworte nie auf Spam

Egal wie verlockend es sein mag, sich gegenüber Spam-Versendern zu beschweren oder anderweitig zu reagieren: jede Reaktion eines menschlichen Wesens (also nicht maschinell erzeugter Text) erhöht den geschätzten Wert deiner Mail-Adresse aus Sicht des Spammers gewaltig. Nun kann er sicher sein, dass seine Mails an diese Adresse tatsächlich von einem Menschen wahrgenommen werden.